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Die "Nacht der Pferde" in Hachenburg
mit der Mondscheingala

 

Alles fing damit an, dass Frau Gabi Metz ( eventbeauftragte Partnerin des Veranstalters ) bei uns   anfragte, ob wir der AACCPRE  bereit wären, an der Eröffnungsgala dieser großen Veranstaltung am 18.08.2011, abends ab 20.00 Uhr teilzunehmen.

Veranstalter :  CSI***,  „Internationales Hachenburger Reiterfestival in der Park- und Reitarena Hattert im Westerwald “

 Moderation der Veranstaltung erfolgte durch Herrn Carsten Sostmeier.

 Die Gala wurde begleitet durch den Star – Tenor Johannes Kalpers

Bedingung für den Auftrag an uns war, dass wir ausschließlich mit PRE – Schimmeln auftreten durften. Der Grund dieser Bedingung ist natürlich die Gesamtgeschichte, welche an diesem wunderschönen Abend durch Carsten Sostmeier erzählt wurde. 

Erster Auftritt war eine Herde  freilaufender Wildpferde aus Dülmen und Freiberg

Zweiter Auftritt waren die „Schneepferde“ des AACCPRE

In der Folge nun die wörtliche Wiedergabe der Moderation unseres Parts :

„Die Wildpferde sind nicht wiederzuerkennen. Sie haben an Größe und Ausstrahlung gewonnen. Ihre Herzen sind rein und erstrahlen vom Mondschein geküsst so schneeweiß wie ihr einst erdfarbenes Fell.  Auf dem Rücken tragen sie die besten Reiterinnen und Reiter des geheimnisvollen Mondscheinvolkes. Welche Erhabenheit,  welche Eleganz, welche Harmonie strahlen die zauberhaften Schneepferde aus!

Doch was ist das?  Plötzlich verdunkelt sich der Silberschweif am Himmel. Dunkle Schatten fallen auf die stolze Parade des Mondscheinvolkes. Sie fliehen!

Dunkle Zeiten brechen an. Das magische Licht des Mondes verbirgt sich hinter düsteren Wolken. Doch die Schneepferde brauchen das Mondlicht, damit der Zauber anhält. Und das Mondscheinvolk kann nur überleben, wenn sich der Schimmer des Silberschweifs in ihren Augen spiegelt und ihre Herzen erhellt. Doch die Finsternis gewinnt an Macht. Der Wandel scheint unaufhaltbar. Die einst so strahlend weißen Schneepferde sind über und über mit einer Pechschicht überzogen. Tiefschwarz verwandeln sich auch die Seelen ihrer Reiterinnen und Reiter , deren einst so reine Herzen, jetzt erschreckend düster sind.“

      Dritter Auftritt durch das „Friesen Magic Team“ mit dem Thema  “ Pech und Schwefel“

*Die Geschichte wird spannend, bis zum Schlussbild weiter erzählt und reiterlich interpretiert ……..*

An dieser Stelle schon einen herzlichen Dank an alle unsere Aktiven, die freilich bereits vom sehr anspruchsvollen  Publikum mit überschäumenden, nicht enden wollendem Applaus bedacht und belohnt wurden. (Sogar  der zeitliche Ablauf des gesamten Events wurde durch den enormen Zuspruch verzögert)

Im Einzelnen präsentierten unseren Verein:

Anika Gutsch mit Cocodrillo, Britta Kaub mit Mescalero, Dörthe Krüger mit Quimico II, Ina Kronsbein mit Tyson, Sabine Pedde mit Novelero und Ralf Gilles mit Pablo. Die Damen traten alle in weißen langen und  über die Kruppe der Pferde hängenden Kleidern auf. Sabine Pedde mit ihrer Garroccha  und Ralf Gilles jeweils mit adäquaten weißen Anzügen. Alle Pferde waren mit weißen Trensen gezäumt.               
Jeder Reiter zeigte sein ganzes Können und selbstverständlich seine jeweiligen Schokoladenlexionen. Die geschickte Aufteilung unserer Darbietungen auf dem herrlichen Rasenplatz des Reiterstadions und der synchrone, zur Musik passende Ablauf, füllten die riesige Arena erstaunlicherweise total. Vom enthusiastischen Publikum gab es, wie bereits erwähnt, zum Lohn  den völlig verdienten Jubel. (Übrigens bis zu dessen höchster Steigerung, dem doch seltenen „standing - ovations“)

 Die Veranstaltung nahm in Form der von Carsten Sostmeier erzählten Geschichte ihren chronologischen Lauf bis, ungefähr um Mitternacht, die Überleitung zum imposanten Finale erfolgte. Alle aktiven Teilnehmer durften nochmals und nun gemeinsam zur  großen Abschlussparade in die Arena zurück.
Star-Tenor Johannes Kalpers beendete mit seiner beeindruckenden Stimme den stimmungsvollen Abend, um dann sogleich in das  grandiose  abschließende  Jubiläums-Feuerwerk überzuleiten. Damit war auch und nun zum guten Ende wieder wörtlich:  „Der Silberschweif der Geschichte zurück“!!!                                    

Nur wenigen großen Events darf man natürlich ein derart perfektes Timing bescheinigen: In das finale Feuerwerk mischten sich bereits die Blitze eines aufziehenden schweren Gewitters. Die Himmelsschleusen öffneten sich dann auch pünktlich, aber eben erst, als alle unsere tollen Pferde wieder friedlich auf ihrem Hänger standen.
Last but not least, kann selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben, dass Dörthe im Anschluss  mit allen noch anwesenden Freunden zünftig in ihren Geburtstag hinein feierte. Dem Veranstalter sei an dieser Stelle Dank, auch für die gute Unterkunft unserer  Pferde und Reiter gesagt. - Einige Teilnehmer mussten leider umständehalber noch in der Nacht wieder abreisen.-
Zum Ablauf, der Durchführung und der Organisation dieser einzigartigen Gala kann man dem CSI***, „Internationales Hachenburger Reiterfestival“  einfach nur  gratulieren!!
 

Horst Seyfried


    

     

  

  

  



Bilder von Gabi Metz